Der Fahrplan für die Biodiversität des Parks nimmt Gestalt an.

Aktualisiert am 31. März 2026

Im Anschluss an die im Dezember 2025 organisierten Treffen brachte der Regionale Naturpark kürzlich seine Partner zu drei thematischen Workshops zusammen, die darauf abzielten, die Grundzüge seiner künftigen lokalen Strategie zugunsten der Biodiversität zu definieren.

Eine Strategie im Maßstab der Region Périgord-Limousin

Der Park, der sich seit Langem dem Schutz und der Aufwertung des Naturerbes verschrieben hat, hat die Entwicklung einer lokalen Anpassung nationaler und regionaler Biodiversitätsrichtlinien in Angriff genommen. Diese „Biodiversitätsstrategie“ zielt darauf ab, die spezifischen Merkmale des Gebiets berücksichtigen Périgord-Limousin und bietet maßgeschneiderte Lösungen für lokale Herausforderungen. Es basiert auf einer starken Mobilisierung der Interessengruppen des Gebiets und zielt darauf ab, eine gemeinsame Verantwortung für die Strategie auf Ebene der Gemeinden des Parks und ihrer Partner zu gewährleisten.

Nach einem Jahr, das der Sammlung und Analyse von Daten zur Erstellung eines Überblicks über das lokale naturkundliche Wissen gewidmet war, startete der Park im Dezember eine Reihe von partizipativen Workshops mit dem Ziel, die Prioritätsthemen identifizieren und die Ziele definieren Fortsetzung folgt. Insgesamt wurden fünf thematische Workshops organisiert. Die ersten beiden, die im Dezember 2025 stattfanden, halfen dabei, die zu schützenden Naturräume und Arten zu priorisieren. Drei weitere Workshops folgten im Januar, Februar und März 2026.

Abschluss des Konsultationszyklus

Der dritte Workshop fand am 27. Januar in Champsac statt. Er bot Gelegenheit zur gemeinsamen Reflexion über zu schützende Naturgebiete und die zu verwendende regulatorische Instrumente um diese Schutzmaßnahmen umzusetzen. Dieses Treffen bot auch Gelegenheit, Gespräche über die Verpflichtungen von Restaurierung des Ökosystems in Bezug auf die im vergangenen Sommer veröffentlichte europäische Verordnung. Abschließend wurden auf Grundlage der im ersten Workshop als prioritär eingestuften Lebensräume Kriterien für den Erhalt des Kulturerbes definiert.

Der vierte Workshop fand am 27. Februar in Pageas statt. Die Partner trafen sich, um Maßnahmen zu erörtern, die der Park durchführen könnte, um Unterstützung von 4 Wirtschaftssektoren Die Aktivitäten der Forst-, Landwirtschafts-, Tourismus- und Steinbruchbetriebe des Gebiets sollen die Biodiversität stärker berücksichtigen. Auch die Herausforderungen des Klimawandels und seine Auswirkungen auf diese Sektoren standen im Mittelpunkt der Diskussionen.

Schließlich war der Workshop am 24. März in La Coquille folgendem Thema gewidmet: Fragen der Sensibilisierung, Förderung und Wiederaneignung der Natur. Es brachte 25 Teilnehmer zusammen, darunter Parkmitarbeiter, gewählte Amtsträger und technische Partner. Zunächst wurden die Teilnehmer eingeladen, ihre Wahrnehmungen der Konzepte „Bewusstsein“, „Förderung“ und „Wiederaneignung“ zu teilen. Diskussionen in Kleingruppen ermöglichten anschließend eine gemeinsame Reflexion über mehrere Schlüsselfragen, darunter die Identifizierung von Öffentlichkeit von den Aktionen des Parks oder von Aktionen ohne öffentliche Aufmerksamkeit weiterhin kaum betroffen.

Dieses jüngste Treffen bot auch die Gelegenheit, Folgendes hervorzuheben: Vielfalt der Lehrmittel Die vom Park entwickelten Angebote – Wanderausstellungen, Tierfiguren aus Kunstharz, Quizze – sind nur einige der Instrumente, mit denen das Bewusstsein für Biodiversität bei verschiedenen Zielgruppen geschärft werden soll. Der Park plant außerdem die Durchführung einer Umfrage unter den Bewohnern um ihr Verhältnis zu Lebewesen, ihre Wahrnehmung der Biodiversität sowie ihre Erwartungen und die Hebel, die ihr Engagement in diesen Fragen stärken könnten, besser zu verstehen.

Diese Workshops markieren den Abschluss der Konsultationsphase zur Definition der Themen und Ziele der künftigen Biodiversitätsstrategie. Die Ergebnisse ergänzen die 2025 durchgeführte Wissensbewertung und werden in einem Dokument zusammengefasst, dessen Veröffentlichung für das Frühjahr geplant ist. Anschließend beginnt eine zweite Arbeitsphase zur Ausarbeitung des Aktionsplans zur Erreichung der festgelegten Ziele.