Der Satzungsentwurf wurde einstimmig angenommen!

Aktualisiert am 9. März 2026

Die gewählten Vertreter des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin stimmten am Mittwoch, dem 11. Februar, in einem gemeinsamen Ausschuss über den Entwurf der Parkcharta ab, der ein neues Gebietskonzept für den Zeitraum 2026–2041 vorschlägt. Diese Abstimmung markiert einen wichtigen Schritt im Prozess der Charta-Revision, welche die Erneuerung des Labels „Regionaler Naturpark“ für Périgord-Limousin zur Bedingung macht.

Ein Gemeinschaftsprojekt, an dem 91 Gemeinden beteiligt sind 

Der gemeinsame Verband strebte danach, seine Beziehungen zu den lokalen Akteuren zu stärken, indem er ihnen wieder eine zentrale Rolle bei der Überarbeitung der Charta 2026–2041 einräumte. Zu diesem Zweck wurde ab 2024 ein partizipativer Ansatz mit verschiedenen Konsultationsphasen umgesetzt. Konsultationen mit Anwohnern, gewählten Amtsträgern und Partnern. Der Lenkungs- und Entscheidungsrat (COD) und der Wissenschaftliche Rat des Parks waren ebenfalls in den Prozess eingebunden. Diese Konsultationsphase wurde 2025 fortgesetzt, insbesondere mit den lokalen interkommunalen Behörden. Die geäußerten Meinungen und gesammelten Ideen flossen in die Ausarbeitung der vorläufigen Charta ein.

Dieser vorläufige Entwurf beinhaltet 16 weitere GemeindenDamit erhöht sich die potenzielle Gesamtzahl auf 91 Gemeinden, verteilt auf 12 interkommunale Gemeinschaften, und die Fläche des Parks erweitert sich von 1.928 auf 2.263 km². Mit der Einbeziehung von Ecuras, Combiers, Chassenon und Pressignac in das Untersuchungsgebiet umfasst das Projekt erstmals … Gemeinden der CharenteUm das Label „Regionaler Naturpark“ zu erhalten oder zu behalten, Alle 91 an dem Projekt beteiligten Gemeinden müssen über die Charta für den Zeitraum 2026-2041 abstimmen. und sich damit verpflichten, seine Grundsätze zu achten. 

Drei große Ziele für das Gebiet

Die Charta 2026–2041 verfolgt in ihrem vorläufigen Entwurf einen ambitionierten Kurs, bleibt aber in ihrer Umsetzung realistisch. Der Entwurf gliedert sich in drei Ziele, neun Leitlinien und 32 Maßnahmen, wobei „Vertrauen*“ als Leitprinzip dient.

Das erste Ziel Das Projekt basiert auf einer grundlegenden Priorität: das Natur- und Kulturerbe der Region besser zu verstehen, zu schützen und wiederherzustellen. Diese Region, bekannt für die Qualität ihrer Landschaften, Naturräume und Ressourcen sowie ihre kulturelle Identität, stellt ein gemeinsames Erbe dar, das es zu bewahren gilt. Mit diesem Ziel bekräftigt der Park sein Engagement, den Schutz der Umwelt und der lokalen Identität zur Grundlage aller weiteren Maßnahmen des regionalen Entwicklungsplans zu machen.

Das zweite Ziel Im Mittelpunkt steht die notwendige Anpassung des Gebiets an den Klimawandel. Daher stellt der Park Ressourceneffizienz in den Mittelpunkt seiner Strategie zur Unterstützung dieser Transformationen. Nicht als auferlegte Vorgabe, sondern als freiwilliger, fundierter und gemeinschaftlicher Ansatz, basierend auf einem besseren Verständnis natürlicher Gleichgewichte, territorialer Innovation und einer gerechteren und einvernehmlichen Nutzung von Ressourcen und Räumen. Die innovative Ausrichtung des gemeinsamen Vereins für die nächsten fünfzehn Jahre sieht vor, das Gebiet zu einem Vorzeigegebiet für Klimaanpassung zu entwickeln.

Das dritte Ziel Das Projekt legt Wert auf die Entwicklung einer authentischen lokalen Kultur und gemeinschaftliches Handeln, um die großen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Im Zentrum dieses Vorhabens stehen zwei grundlegende Konzepte: Vernetzung und Zusammenarbeit. Die Region Périgord-Limousin muss sich mobilisieren und sich für den vollen Erfolg der in der Charta festgelegten Ziele einsetzen. Die Mission des gemeinsamen Verbandes ist die Umsetzung einer echten Beteiligungsstrategie. Dazu werden die relevanten Akteure mobilisiert und Pilotprojekte durchgeführt, die vom Verband koordiniert werden, um sie (wieder) mit der Region zu verbinden. Indem dieses Zugehörigkeitsgefühl gestärkt, eine gemeinsame Kultur des Périgord-Limousin gefördert und die Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden, zielt dieses dritte Ziel darauf ab, die Akteure des Parks in ein gemeinsames und mobilisierendes regionales Projekt einzubinden.

Nach dieser Abstimmung wird der Überarbeitungsprozess fortgesetzt. Der Entwurf der Charta für den Zeitraum 2026–2041 wird in Kürze dem Regionalrat von Nouvelle-Aquitaine vorgelegt, der ihn anschließend an das Ministerium für den ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei weiterleitet. Ein Besuch von Vertretern des Verbandes der regionalen Naturparks und des Nationalen Naturschutzrates ist für Herbst 2026 geplant. Sie werden anschließend ihre Stellungnahme zum Charta-Entwurf abgeben.

*Abhängigkeit: Verbindung zwischen und mit dem Lebendigen


Der vorläufige Entwurf ist online verfügbar: Entwurf der Charta 2026–2041


 

11.02.2026 Abstimmung vor dem Satzungsentwurf ©PNRPL 1