In Sainte-Marie-de-Vaux werden die Mühlsteinbrüche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Aktualisiert am 20. Juni 2025

Das Unterholz der Chaise du Chasseur, das schon lange von den Einwohnern von Saint-Marie-de-Vaux besucht wird, hat erst kürzlich seinen historischen Reichtum offenbart. Mit der Unterstützung des Parks möchte die Gemeinde diese außergewöhnliche archäologische Stätte nun bekannter machen, wie die Führung am 15. Juni zeigt.

Auf den Spuren der Geschichte

innerhalb der Parktreffen Im Rahmen der Europäischen Archäologietage nahmen Mitte Juni fast 30 Personen an einer Führung durch die Mühlsteinbrüche teil, die bei jüngsten Ausgrabungen freigelegt wurden. Diese gesellige Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde organisiert wurde, ermöglichte es den Besuchern, die Überreste zu entdecken und sich mit dem Ausgrabungsleiter Jean-Guy Peyrony zu unterhalten.

Das Interesse der Stätte liegt insbesondere in ihrem handwerklichen Charakter: Neben den Spuren der Besiedlung, die von einer menschliche Präsenz seit der Vorgeschichte Bis in die Neuzeit (geschnittene Feuersteine, Tonscherben usw.) scheint der Standort gelegentlich für geschnittene Mühlsteine auf Ersuchen lokaler Herren und religiöser Gemeinschaften. Während der letzten drei Ausgrabungskampagnen wurden 26 Alveolen bzw. Überreste von Mühlsteinen identifiziert.

Im Anschluss an die Ortsbesichtigung traf sich die Gruppe im Raum zu einer zweiteiligen Konferenz, die von Jean-Guy Peyrony und der Mittelalterforscherin Catherine Faure moderiert wurde. Die Möbel Vorgestellt wurden die auf der Website entdeckten die verwendeten Extraktionsmethoden und WerkzeugeCatherine Faure, Spezialistin für mittelalterliche Religions- und Klostergeschichte, gab Einblicke in die Stätte und die Geschichte der Region. Die Diskussionen waren lebhaft und kombinierten historische Anekdoten, technische Erklärungen und Fragen zum Verständnis dieses Kulturerbes.

Ein kommunales Entwicklungsprojekt

Dieser Besuch ist Teil der Standortförderungspolitik der Gemeinde Sainte-Marie-de-Vaux. Nachdem die Gemeinde seit den ersten Ausgrabungen mit wissenschaftlichen Teams zusammengearbeitet hat, möchte sie nun den historischen Wert der Stätte den Wanderern näherbringen. Auf diese Weise wird ein noch weitgehend unbekanntes Erbe hervorgehoben, während Stärkung der Standortattraktivität.

Vor diesem Hintergrund wird derzeit eine Vereinbarung mit den Grundstückseigentümern geprüft, um private Besuche zu ermöglichen. Gleichzeitig laufen Gespräche über die Beschilderung des Geländes. Zu diesem Zweck Der Park stellt seine Expertise in der Kulturerbevermittlung zur Verfügung und Übereinstimmung mit seinem territorialen Projekt.

Die Mobilisierung rund um die Mühlsteinbrüche von Sainte-Marie-de-Vaux verdeutlicht das wachsende Interesse der Anwohner und Interessenvertreter an einem ebenso diskreten wie bemerkenswerten Kulturerbe. Der Park setzt sich für die Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes seiner Region ein und möchte diese Dynamik langfristig unterstützen.

2025.06.15 RdVParc CarrieresMeulieres StMarieVaux ©PNRPL 5b ©Regionaler Naturpark Périgord-Limousin