Der Park plant seine Zukunft

Aktualisiert am 28. Mai 2025

Der im Jahr 2023 eingeleitete Prozess zur Überarbeitung der Charta des regionalen Naturparks Périgord-Limousin hat seit letztem Februar neuen Schwung erhalten. Mit dem Ziel, die Entwicklung des Gebiets für die nächsten 15 Jahre festzulegen, sollen die gewählten Amtsträger vor Ort Ende September über einen vorläufigen Entwurf abstimmen.

Eine Charta im Entwurfsprozess

Nach einer mehrmonatigen Verzögerung aus technischen Gründen befindet sich die Ausarbeitung der neuen Parkcharta nun wieder in einer aktiven Phase und sollte bald abgeschlossen sein. Basierend auf den im Frühjahr 2024 von Anwohnern, lokalen Interessenvertretern und gewählten Amtsträgern geäußerten Erwartungen entwickelt das technische Team des Parks derzeit die Maßnahmen, die sein Handeln und das der Gemeinden, die die Charta unterzeichnet haben, bis 2041 bestimmen werden.

Während die Missionen der Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes, der nachhaltigen Entwicklung und der Aufklärung über die Region auch weiterhin im Mittelpunkt der Aktivitäten des Parks stehen, sollten sie mit dieser neuen Charta eine neue Dimension erhalten. Das Ziel dieser neuen Charta besteht darin, die Ambitionen des Parks zu stärken, aber auch die Entwicklung der lokalen Realitäten (wirtschaftlich, sozial usw.) und den Klimawandel zu berücksichtigen. Sobald der Entwurf fertiggestellt ist, wird der Gewerkschaftsausschuss im kommenden September über das Projekt abstimmen.

Das Bindeglied im Herzen des zukünftigen territorialen Projekts

Vor Beginn der Entwurfsarbeiten verabschiedeten die lokalen Mandatsträger zu Beginn des Jahres die gemeinsame Vision, die dem gesamten territorialen Projekt zugrunde liegt. Unter dem Begriff „Vertrauen“ wollten sie die Verbindung in den Mittelpunkt der zukünftigen Charta stellen: Verbindung zwischen Menschen, Verbindung zwischen Menschen und ihrer Umwelt, zwischen Umweltschutz und Wirtschaft, zwischen Städten und Dörfern …

Um diese Verbindungen in all ihren Dimensionen zu stärken, müssen die Beziehungen zwischen den einzelnen Menschen, ihre Vorstellungen, ihre Erfahrungen, ihre Glaubenswelten und ihr Lebensumfeld berücksichtigt werden. Es bedeutet auch, gegen den Strom einer Welt zu schwimmen, die zerbricht und polarisiert. Regionale Naturparke sind hierfür ideale Räume: Sie lassen das wieder aufleben, was uns Menschen durch die Natur und mit ihr verbindet.

Begegnung mit den Gemeinden

Die Gemeinden und Gemeindeverbände des Gebiets waren in den Prozess der Überarbeitung der Charta eingebunden, insbesondere während der Konsultations- und Evaluierungsphasen zur Umsetzung der aktuellen Charta. Für den vollen Erfolg der Parkaktion ist es in der Tat von entscheidender Bedeutung, dass sich die lokalen Behörden des Projekts annehmen und es umsetzen. Vor diesem Hintergrund erscheint es nun notwendig, ihnen die Ergebnisse der in den letzten Monaten geleisteten Entwurfsarbeit vorzulegen.

Hierzu ist Ende Mai ein erstes Treffen mit den Generaldirektoren der Dienste der zwölf betroffenen Gemeindeverbände geplant. Anfang Juni folgt eine Diskussionsrunde mit den Präsidenten ebendieser Strukturen. Darüber hinaus soll der Vorentwurf den Kommunalvertretern im Rahmen der Bürgermeisterkonferenz im kommenden Herbst vorgelegt werden.

Nach der für Ende September geplanten Abstimmung wird der Charta-Entwurf auch den Einwohnern vorgelegt, insbesondere der Bürgergruppe La Fabrica, die am Konsultationsprozess teilgenommen hat. Also, wir sehen uns im Herbst!