Ein Rückblick auf das 2. Treffen zum Thema „Anpassung an den Klimawandel“

Aktualisiert am 27. November 2025

Das zweite Treffen zur Anpassung an den Klimawandel fand am 15. Oktober in Saint-Estèphe statt. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg: Über 70 Teilnehmende nahmen an einem abwechslungsreichen und anregenden Programm teil. Der regionale Naturpark Périgord-Limousin bestätigt damit seine Rolle als treibende Kraft der Klimaanpassungsmaßnahmen in der gesamten Region.

Eine sich verstärkende lokale Dynamik

Wenn erste Sitzung Der Park, der am 16. April in Cussac organisiert wurde, hatte die Ergebnisse der Veranstaltung mitgeteilt. Schwachstellenanalyse des vom Klimawandel betroffenen Gebiets. Im Anschluss daran bot der 15. Oktober einer großen Anzahl von gewählten Amtsträgern, Fachleuten und Vertretern von Verbänden die Möglichkeit, erneut zusammenzukommen, um gemeinsam über die Herausforderungen der Anpassung nachzudenken und eine Reihe konkreter Maßnahmen zu erarbeiten. Die Adaption ist auf alle Fächer anwendbar, und die anwesenden Schauspieler veranschaulichten diese Vielfalt. Wassermanagement, Raumplanung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Tourismus, Biodiversität… Dieser sektorübergreifende Ansatz ist für eine effektive Kommunikation unerlässlich. Die Anwesenheit des Unterpräfekten von Nontron bekräftigte zudem das Engagement des Staates für diese wichtige Herausforderung.

Lass dich von beispielhaften Handlungen inspirieren

Eines der Ziele des Tages war es, die Vernetzung der Teilnehmenden zu fördern und beispielhafte Initiativen zu identifizieren, die als Inspiration dienen konnten. Zu diesem Zweck rief der Park zur Teilnahme auf, wodurch... 13 beispielhafte Aktionen auf einer „Edelsteinmesse“ präsentierenDiese Aktionen werden von verschiedenen Akteuren wie interkommunalen Behörden, Gewerkschaften, Verbänden und Kollektiven sowie dem Park selbst geleitet. Dieses interaktive Format bietet eine hervorragende Gelegenheit, die bereits beteiligten Akteure vorzustellen und die übrige Region zu inspirieren.

Schulhöfe begrünen, landwirtschaftliche Betriebe bei der besseren Integration der Biodiversität unterstützen, Privatpersonen bei Renovierungsprojekten beraten, gewählte Amtsträger schulen, Feuchtgebiete renaturieren… Um mehr zu erfahren, Bitte prüfen Sie alle hier aufgeführten Maßnahmen: Laden Sie das Dokument herunter.

Entdecken Sie Lösungen vor Ort

Mit dem Ziel, die Anpassungsmaßnahmen in die Praxis umzusetzen und der Region den Einstieg zu erleichtern, bot der Park außerdem vier thematische Exkursionen an, die reich an Austausch und neuen Erkenntnissen waren. Die Teilnehmenden konnten unter anderem den Bauernhof Cluzeau in Piégut-Pluviers besuchen und dort mehr erfahren… Anpassungsmaßnahmen auf einem Viehbetrieb, ein wiederhergestellter Teichabschnitt, der in ein Feuchtgebiet umgewandelt wurde für um der Wasserknappheit zu begegnen in Saint-Estèphe, ein privat bewirtschafteter Wald Mischwald mit geschlossener Deckung in Saint-Martial-de-Valette. Der vierte Besuch fand in Form einer Diskussion in einem Besprechungsraum statt, um Studien vorzustellen. Perspektiven für Stadtzentren Die Gemeinden Nontron, Javerlhac-et-la-Chapelle-Saint-Robert und Saint-Pardoux-la-Rivière stehen vor den Herausforderungen des Klimawandels. Mithilfe dieser Studien können die gewählten Vertreter eine 15-jährige Vision für die Gemeinde entwickeln, um die langfristige Kohärenz von Entwicklungsprojekten unter Berücksichtigung des Klimawandels sicherzustellen.

Ausblick für 2026

Die Arbeiten zur Anpassung der Region Périgord-Limousin an das Klima des Jahres 2050 sind noch lange nicht abgeschlossen. Der Park möchte daher die bereits eingeleiteten Maßnahmen fortsetzen. eine gemeinsame Richtung definierenDie Förderung von Vorstellungskraft und die stärkere Berücksichtigung des zukünftigen Klimas in Projekten stehen im Fokus. Folgende Arbeitsfelder werden derzeit erwogen: Erstellung einer Liste von Pflanzen- und Baumarten, die bei der Anpflanzung vermieden werden sollten; Entwicklung eines Schulungsprogramms für neu gewählte Amtsträger nach den Wahlen 2026; Einführung eines Programms zur Begrünung von Schulhöfen; Untersuchung von Entwicklungen im Tourismussektor; engere Zusammenarbeit mit Anwohnern… Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen sind Kooperation und finanzielle Mittel erforderlich.

Zum Abschluss des Tages erinnerte Jean-François Louineau aus der Region Nouvelle-Aquitaine alle daran, wie wichtig es sei, einen Schritt zurückzutreten und bescheiden zu bleiben, denn „Es gibt keine einheitliche Lösung für die Anpassung, sondern vielmehr Lösungen, um gemeinsam eine erfolgreiche Anpassung zu erreichen. Und Scheitern bildet die Grundlage für zukünftige Lösungen.“