Der Wald

Im Périgord-Limousin nimmt der Wald 68 ha oder 000 % der Parkfläche ein. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Laubwälder, deren Hauptarten Eichen und Kastanien sind. Dieses bewaldete Netzwerk ist ein echter biologischer Korridor für viele große Säugetiere.

Die Kastanienhaine

Das Kastaniendickicht ist die vorherrschende Waldformation im Park, auch wenn es zu zwei Dritteln mit Eichen- und Kiefernwäldern vermischt ist. Neben Kastanienbäumen und edlen Eichen kommen im Park vor allem Hainbuche, Hasel, Hänge-Birke und örtlich Buche vor. Im Unterholz finden sich der Ginster oder die kleine Stechpalme, die Eberesche, der Adlerfarn und der Bockfarn, der Frühlingszwiebel, die Hyazinthe und das Buschwindröschen, der Walddorn mit kleinen violetten Blüten, die Grasgeranie -à-Robert, die Wiese melampyre, die Nelkenwurz, deren Hakenfrüchte sich am Fell der Tiere festklammern und so für deren Verbreitung sorgen. Geißblatt umgibt die Stämme der Kastanienbäume und Flechten bedecken die Stämme der Traubeneiche.

Behaarte Eichenhaine

Der Flaumeichenhain entsteht durch die Anreicherung von Trockenrasen. Er liegt in den Kalksteinlandschaften im Südwesten des Parks und macht dennoch 6,5 % der Waldfläche des Parks aus. Es ist sehr unproduktiv und wird oft auf abschüssigem Boden installiert, was die Nutzung erschwert.

Hangwälder

Auf den fast zutage tretenden Felsen der Hänge der Schluchten Gorre, Dronne, Isle und Bandiat haben sich Wälder entwickelt. Abhängig von der Lage und der Beschaffenheit des Bodens, die die Wasserverfügbarkeit bestimmen, können die Umgebungen heiß und trocken sein und dann von der Linde dominiert werden, oder kühl und feucht mit einer Kulisse aus Esche, Bergulme und Ahorn . Sehr empfindlich, es gibt dort zahlreiche Farne mit seltenen Arten wie dem in Haute-Vienne geschützten Tausendfüßler, Aspidien mit steifen oder gelappten Flimmerhärchen, erweiterten polystischen...

ALUVIALWÄLDER

Ganz anderer Natur sind die Wälder, die entlang von Wasserläufen wachsen. Sie bestehen aus Arten, die feuchte Umgebungen schätzen und vorübergehenden Überschwemmungen standhalten. Sie werden Schwemm- oder Auwälder genannt. Es handelt sich um sehr reiche Lebensräume mit einer vielfältigen Flora und Fauna. Dort dominieren Laubbäume. Dabei handelt es sich in der Regel um Erlen-Eschenhaine. Zur Schwarzerle und zur Esche gesellt sich die Landulme, aber auch Eschenweiden, Pappeln, Bergahorne...